Der Behandlungsablauf der IPT

Nach sorgfältiger Anamnese und Wahl der Medikamente kommt der Patient zum vereinbarten Termin nüchtern in die Praxis. Er sollte am Abend zuvor wenig gegessen haben und der Darm sollte abgeführt sein. Dann werden die venösen Zugänge gelegt und es erfolgt eine Prämedikation je nach individuellem Erfordernis. Es werden Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz mithilfe eines Monitors dauerhaft gemessen. Der Blutzucker wird bestimmt und daraus errechnet sich die Menge des Insulins, das gespritzt wird. Dies hat sich aufgrund der weltweit gesammelten Erfahrungen in den letzten Jahren erheblich verändert. Es gelten hier also in der Zwischenzeit gänzlich neue Richtlinien, um die Behandlung für den Patienten möglichst schonend zu gestalten.

Nach einer bestimmten Zeit, die je nach individuellen Parametern sehr unterschiedlich sein kann, sinkt der Blutzucker bis zu einem bestimmten Wert, der als therapeutische "Peak" bezeichnet wird. Zu dieser Zeit bekommt der Patient die Medikamente zusammen mit einer Zuckerlösung gespritzt. Aufgrund der oben beschriebenen Mechanismen wandern die Medikamente vorzugsweise in jene Zellen, die den größten Zuckerbedarf haben - sozusagen im "osmotischen Sog" der hoch konzentrierten Zuckerlösung. Dies erklärt auch die therapeutische Wirksamkeit. Der gesamte Behandlungsverlauf wird engmaschig kontrolliert, vor allem auch nach Beendigung dieser Maßnahmen. Nach Beendigung der Behandlung wird der Patient noch mindestens zwei Stunden beobachtet. Je nach Fall kann sich dann eine Hyperthermie-Behandlung anschließen oder weitere Infusionen, um eine größere Nachhaltigkeit zu erreichen.

Damit ist die Therapiesitzung beendet. Der Patient verspürt i.d.R. keine Nebenwirkungen, viele Patienten fühlen sich nach der Therapie sogar besser als zuvor. Dennoch wird dem Patienten geraten, am gleichen Tag nur leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen, sich auszuruhen und keine anstrengenden Tätigkeiten zu verrichten.

Nach ca. einer Woche wird der nächste Therapietermin angesetzt. Die Anzahl der Sitzungen und die Therapieintervalle werden individuell je nach Krankheitsbild und der allgemeinen Verfassung des Patienten angesetzt.

Die Insulin-Potenzierte Therapie in Verbindung mit anderen Therapieformen

Die IPT kann aufgrund ihrer Sanftheit und Nebenwirkungsfreiheit bzw. –armut hervorragend mit anderen Methoden wie etwa lokaler Hyperthermie (Fiebertherapie) oder Verfahren aus der biologischen Medizin, z. B. orthomolekularen und phytotherapeutischen Maßnahmen kombiniert werden.

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Juristischer Hinweis

Es ist zu betonen, dass die IPT allein aus der Erfahrungsheilkunde entspringt und dass alle diese Ausführungen keine wissenschaftlichen Äußerungen sind - auch wenn sie auf den wissenschaftlichen Untersuchungen (siehe "Studien zu IPT") beruhen. Die wissenschaftlichen Begründungen sind gefunden worden, um die Mechanismen zu erklären, welche auf langjähriger Erfahrung von Ärzten beruhen.

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